*Donnerstag, 23. April 2009, 19 Uhr : Selbstorganisation zwischen Wollen und Können.
Strebt man eine Gesellschaft an, die sich ohne Geld und Hierarchien selbst organisiert, so brauchen die Einzelnen eine Reihe von Fähigkeiten, wenn sie nicht überfordert aufgeben und zum jetzt bestehenden Alten zurückkehren möchten. Sich gemeinsam orientieren, mit Leichtigkeit und ohne Zwang tätig sein, Konflikte lösen, mit Sachverstand entscheiden und handeln, will gekonnt sein.
Dabei spielen emotionale, motivationale, soziale und fachliche Fähigkeiten eine Rolle. Wenn man die Verantwortung für sein Handeln im Bewusstsein über die eigene Sozialisation soweit möglich in die eigene Hand nimmt (sich emanzipiert), nicht mehr durch Hierarchiegefälle eingeschränkt ist, dann erhöht sich der Schwierigkeitsgrad des eigenen Handelns, vor dem viele Bürger zurückschrecken.
Mit den derzeit benötigten Fähigkeiten laviert man sich durch die herrschaftlich geprägte warenproduzierende Gesellschaft, aber welches Selbstorganisationspotenzial müsste vorhanden sein, wenn man die bestehende Gesellschaft zu einer angenehmeren wandeln wollte? Der Antwort auf diese Frage wollen wir mit allen Interessierten näher kommen.
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Im Frühjahr 2009 startet der AK Soziale Ökologie beim BUND Stuttgart eine Serie von Offenen Diskussionsabenden.
Ausgehend von einer Einleitung in das jeweilige Thema (10 bis 30 Minuten) besteht die Gelegenheit, sich in einem offenen Gespräch zur Sache auszutauschen.
Wir freuen uns auf Euren Besuch an einem oder mehreren der Termine.
Der Eintritt ist frei.