Ökodorf Lebensraum

Entstehung eines Ökodorfes im Ländle

LebensRaum

Die Welt ist in einem unglaublichen Wandel und so haben wir uns entschlossen, hier in dieser Region ein ÖKODORF ins Leben zu rufen.

Der Verein ist dabei sich zu bilden und wir suchen natürlich starke Kooperationspartner und hochmotivierte bis hochintelligente Menschen;-) die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen oder sich aktiv zu beteiligen.

Unser Anliegen ist es eine neue Welt, ein "neues WIR" zu erschaffen, die Welt die wir voller Stolz unseren Kindern hinterlassen können und diese Welt sollten wir vorleben. Überall entstehen derzeit Gemeinschaften und Ökodörfer und es muss dabei eine Struktur entstehen, die die Umwelt (Gesellschaft) mit einbezieht. So wünschen wir uns eine starke Kraft in diesem Verein, die nicht auf den Mund gefallen ist, Ideen umsetzt und Grenzen mit Lösungen auflöst.

Parlamentarische Demokratie: Höchster aller Genüsse?

Datum: 
10 Dezember, 2009 - 19:00

Ort

Umweltzentrum
Rotebühlstr. 86/1 (am Ende des Innenhofs), Nähe S-Bahn Schwabstraße.
Veranstaltungsort:: 
STUTTGART (West), Umweltzentrum in der Rotebühlstr. 86/1 (am Ende des Innenhofs), Nähe S-Bahn Schwabstraße.

Parlamentarische Demokratie: Höchster aller Genüsse? Angeblich leben wir in der besten aller Welten: Die Leute herrschen über ihren Staat durch Wahlen, ihre frei gewählten Vertreter diskutieren auf höchstem Niveau die Probleme der Gesellschaft, beschließen Gesetze im Interesse aller, die dann von einer intelligenten Exekutive umgesetzt werden. Fühlt sich jemand ungerecht behandelt, dann kann er sich an unabhängige Gerichte wenden, die nur der Wahrheit verpflichtet sind. Wunderbar, was für ein Glück hier leben zu dürfen, sagen uns unisono Lehrer, Publizisten und staatstragende Medien, überhaupt alle die hier etwas zu sagen, anzuweisen, zu befehlen haben. Doch wie geht das überhaupt zusammen: "Indirekte Demokratie", Hierarchie, Befehl & Gehorsam, Eigentum und Kapitalismus? Offenbar sehr gut für Privilegierte, denn die Klassengesellschaft bleibt stabil, der Reichtum fließt verlässlich von unten nach oben. Muss das so bleiben? Ist dies wirklich das beste verwirklichbare System, weil es "der menschlichen Natur entspricht"? Termin: Do. 10. Dezember 2009: 19 Uhr Ort: Umweltzentrum in der Rotebühlstraße 86/1, Stuttgart (West), nähe S-Bahn Schwabstraße Veranstalter: Im Herbst 2009 setzt der AK Soziale Ökologie beim BUND Stuttgart seine Serie von Offenen Diskussionsabenden fort.

Willkommen bei vernetzen.org - Der Plattform zivilgesellschaftlicher Gruppen

  • Gemeinsamer Kalender
  • Termine selbst eintragen
  • Gruppen einrichten
  • Bloggen öffentlich & gruppenintern
  • Forum für interne und öffentliche Diskussionen
  • Wiki

JedeR angemeldete NutzerIn hat die Möglichkeit zu diskutieren, sich mit anderen Nutzern zu Gruppen zusammenzuschließen oder für seine Gruppe aus dem wirklichen Leben eine Gruppe auf dieser Plattform mit eigenem Kalender, Blog, Forum & Wiki einzurichten.

Zentrale Kerne der Gesamtseite sind der gemeinsame Kalender, in den jedeR Termine eintragen kann und die Blogbeiträge der verschiedenen User, die öffentlich bloggen.

Innerhalb der Gruppen gibt es wiederum die Möglichkeit, gruppenintern zu bloggen, Foren zu führen, und einen gruppeninternen Kalender zu führen.

Wie das genau funktioniert? Hier steht es.



Neueste Beiträge (in der Reihenfolge wie sie eingestellt wurden)

Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule?

Datum: 
19 Juni, 2013 - 14:00 - 16:00

Ort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Ludwigstr. 73A
Stuttgart, 70176
Veranstaltungsort:: 
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mit Matthias Wagner-Uhl, Rektor der neuen Gemeinschaftsschule Neuenstein

Wie geht individuelles Lernen in der Gemeinschaftsschule? Wie berücksichtigen wir verschiedene Lernniveaus? Wie funktionieren Kompetenzraster? Welche Ausstattung brauchen wir? Wie bilden wir uns fort?

Anmeldung an: GEW-Fachgruppe Hauptschule/Werkrealschule, Erhard Korn, Tel.: 07144-800911

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Sozial durch Arbeiterbewegung? Zur Entstehung des Modells ‚Soziale Marktwirtschaft‘

Datum: 
6 Juni, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Ludwigstr. 73A
Stuttgart, 70176
Veranstaltungsort:: 
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mit Uwe Fuhrmann

Die deutsche «Soziale Marktwirtschaft» gilt als gesellschaftliches Modell sozialen Fortschritts, als Resultat «kluger Wirtschaftspolitiker» und Versöhnung von Kapitalismus und «sozialer Frage». Dieses Bild soll in Frage gestellt werden, indem gezeigt wird, dass es v.a. die Arbeiterbewegung war, die in Kämpfen der Kapitalseite wensentliche sozialpolitische Zugeständnisse abgerungen hat. Exemplarisch diskutiert wird dies anhand des «Schlüsseljahres» 1948. Während wichtige Protagonisten, allen voran Ludwig Erhard, im Herbst 1948 die mit der Währungsreform durchgesetzte Wirtschaftsform als «freie Marktwirtschaft» überschwänglich begrüßten, rollte eine enorme Protestwelle durch die Westzonen, die sich gegen die Marktwirtschaft und ihre Folgen richtete. Diese Protestbewegung reichte von Unruhen auf Wochenmärkten und den «Stuttgarter Vorfällen» bis zum letzten deutschen Generalstreik am 12.November 1948 und nahm bisweilen tumultartige Züge an.

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Hellmut Haasis liest Lion Feuchtwanger

Datum: 
29 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

Ort

Rathaus
Am Marktplatz 1
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Rathaus Stuttgart

Am 10. Mai 1933 brannten in zahlreichen deutschen Städte Scheiterhaufen mit Büchern. Verbrannt und verboten wurden auch die Bücher des bekannten deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger. Er galt den Nazis als einer ihrer intellektuellen Hauptgegner. Im «Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel» vom 16. Mai 1933 wurde er zusammen mit anderen Schriftstellern als einer der «eigentlichen Schädlinge», deren Bücher zu vernichten seien, denunziert. Von einer Vortragsreise nach England und in die USA, zu der er im November 1932 aufgebrochen war, konnte er nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Sein Name fand sich im Sommer 1933 auf der ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands.

Der Reutlinger Autor, Historiker und Verleger Hellmut G. Haasis, dessen Bücher in bis zu acht Sprachen übersetzt wurden, liest aus den beiden Büchern «Jud Süß» und« Die Geschwister Oppermann» von Lion Feuchtwanger und stellt den Autor sowie dessen Werk und Biographie dar. Hellmut Haasis hat mit seinen biographischen Arbeiten «Joseph Süß Oppenheimer genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer», «Totengedenkbuch für Joseph Süß Oppenheimer» und «Georg Elser: Ein schwäbischer Kriegsgegner» bedeutende Beiträge zur historischen Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus und Antisemitismus geleistet.

Zum Verbot und zur Verbrennung der Fuchs'schen Sittengeschichte - anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen

Datum: 
22 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

Ort

Rathaus
Am Marktplatz 1
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Rathaus Stuttgart

Bekannt und ein wohlhabender Bestsellerautor wurde der 1870 geborene Eduard Fuchs durch die 6-bändige «Illustrierte Sittengeschichte», die seit 1908 im Albert Langen Verlag erschien und die bis heute als fundamentales Werk der Kulturwissenschaft gilt. Sie wurde trotz ihres horrenden Preises immer wieder nachgedruckt, was dem Verlag die Existenz sicherte, dem Autor ein Millionenhonorar bescherte und den Lesern ein voyeuristisches Vergnügen.

Der Rotfuchs verlies Deutschland am 28. Februar 1933 und triumphierend meldete der Dortmunder Generalanzeiger: «Das Ende eines Kulturbolschewisten» und schmähte: «Zu den anrüchigsten Gestalten des November-Deutschland zahlte Eduard Fuchs ... In pseudowissenschaftlicher Giftmischung tarnte er seine pornographischen Erzeugnisse.»

Das Fuchs-Haus (Eine Mies van der Rohe Villa in Berlin-Zehlendorf) wurde geplündert, seine Kunstsammlung beschlagnahmt und versteigert, seine Bücherei und sein Archiv vernichtet und sein schriftstellerisches Werk verboten und verbrannt.

Einzigartig sein Versuch, die Verlagsrechte und Klischees zurückzukaufen, um den Band «Die Juden in der Karikatur» neu herauszugeben, ergänzt um Bildmaterial aus dem Stürmer und antisemitischen Bilderbüchern, um das «Finale des Grauens und Entsetzens» der Nazis öffentlich zu machen.

Hellmut G. Haasis liest Hans Sahl - anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen

Datum: 
21 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

Ort

Rathaus
Am Marktplatz 1
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Rathaus Stuttgart

Hans Sahl, Schriftsteller, Kulturjournalist in der Weimarer Republik, Antifaschist und Antistalinist, musste 1993 aus Deutschland fliehen. Über Prag und Zürich gelangte er nach Paris, wo er gefangen genommen und in Südfrankreich im Lager Le Ruchard interniert wird. Es gelingt ihm die Flucht nach Marseille und - dank Varian Frys Rettungskomitee («Emergency Rescue Committee») - über Lissabon in die Vereinigten Staaten. Hans Sahl verarbeitet diese Erfahrungen später in seinem autobiographischen Roman «Die Wenigen und die Vielen» (1959) und setzt damit Varian Fry und seinem Hilfskomitee zugleich ein literarisches Denkmal.

Durch seinen Antistalinismus erlebt er auch in der Emigranten-Community eine Isolierung, das er als »Exil im Exil» empfindet, wie er den zweiten Teil seiner Erinnerungen überschreibt. Sein Versuch der persönlichen und literarischen Heimischwerdung im Deutschland der 50er Jahre misslingt. Hans Sahl verlässt 1957 Deutschland daraufhin zum zweiten Mal und geht wieder in die USA.

«Der Eindringling» - Lesung mit Raul Zelik

Datum: 
16 Mai, 2013 - 20:00 - 22:00

Ort

Demokratisches Zentrum
Wilhelmstr. 45/1
Ludwigsburg, 71638
Veranstaltungsort:: 
Demokratisches Zentrum

Fünfzehn Jahre lang hat Daniel seinen Vater kaum gesehen. Doch als er nach Berlin zieht, um ihm näher zu sein, erkrankt Fil schwer und wieder ist der Sohn allein: mit allen Fragen – und dem Schlüssel zu Fils Wohnung. Nur widerwillig dringt Daniel in die väterliche Lebenssphäre ein, zu dessen Freunden, Leidenschaften und Idealen, den Abgründen und Widersprüchen. Aus der Suche nach dem Vater wird eine Suche nach sich selbst, die Daniel quer durch Europa, von der Facebook-Gegenwart zum militanten Widerstand der 1980er Jahre führt, bis er vor einer Entscheidung steht, der er nicht mehr ausweichen kann.

In dichter, eindringlicher Form erzählt Raul Zelik von aufeinanderprallenden Lebenskonzepten. Die Kluft zwischen den wütenden Jugendrevolten der 1980er Jahre und der eher ratlosen Unzufriedenheit der Jüngeren heute werden bei ihm aber nicht unter dem Label „Generationenkonflikt“ verhandelt. Zelik fragt nach dem Wesen von Aufbegehren und Politik, von Verantwortung und Autonomie.

Ein Geschichte aus Zeiten der Krise; ein Roman vom Vorabend der Occupy Bewegung, der von Konsequenz, Rücksichtslosigkeit, Sehnsucht und Liebe erzählt.

Raul Zelik: "Andre mögliche Welten - eine lateinamerikanisch-europäische Debatte"

Datum: 
14 Mai, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Ludwigstr. 73A
Stuttgart, 70176
Veranstaltungsort:: 
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die kapitalistische Welt befindet sich in einer Vielfachkrise. Aber obwohl auch in Europa immer mehr Menschen zweifeln, dass «freie Märkte« tatsächlich gutes Leben gewährleisten, hat die multiple Krise auf dem alten Kontinent bislang nicht zu einer politischen Krise des Kapitalismus, ja nicht einmal des Neoliberalismus geführt.

Doch auch in Lateinamerika, wo der Neoliberalismus in einigen Ländern in den 2000er Jahren kollabiert ist, zeigt sich heute, wie schwer es ist, kapitalistische Entwicklungs- und Produktionsmuster praktisch in Frage zu stellen. Selbst in Venezuela und Bolivien, wo die Regierungen eine starke sozialistische Rhetorik verfolgen, sind beharrliche ökonomische Kontinuitäten zu beobachten.

Vor diesem Hintergrund diskutiert Raul Zelik im lateinamerikanisch-europäischen Dialog die Aktualität der Rätedemokratie, das Spannungsfeld zwischen popularen Bewegungen und Linksregierungen in Lateinamerika, die Erfahrungen der freien Software-Bewegung, die Krise des fossilistischen Energiemodells sowie sozialistische Transformationsstrategien.

Raul Zelik ist einer der ausgewiesensten Kenner der linken Bewegungen in Lateinamerika, linker Aktivist und Professor für Politikwissenschaften an der Nationaluniversität Kolumbiens in Medellín.

Die Liebesbriefe von Rosa Luxemburg - Gelesen von Lea Rosh und Jörn Schüttrumpf

Datum: 
13 Mai, 2013 - 18:00 - 20:00

Ort

Rathaus
Am Marktplatz 1
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Rathaus Stuttgart

Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg zusammen mit Karl Liebknecht von Soldaten ermordet. Sie war eine Frau von 1,50 Meter, von Kind an hatte sie einen Hüftschaden, und ihre Gesundheit war während des Krieges im Gefängnis zerstört worden. Nach ihrer Verhaftung peinigten sie ihre Häscher in einem Berliner Nobel-Hotel. Nur mit einem Schuh wurde sie von ihren Mördern aus dem Hotel gebracht; dort versuchten sie, ihr mit einem Gewehrkolben den Kopf einzuschlagen. Anschließend wurde sie in ein Auto gestoßen. Da sie immer noch lebte, ermordete man sie mit einem Schuß in den Kopf, ihre Leiche wurde in einen der großen Kanäle in der Berliner Innenstadt geworfen. Erst Ende Mai 1919 fand ein Schleusenwärter einen Leichnam. Zur Beerdigung am 13. Juni 1919 kamen Tausende Berliner.

Ausstellungseröffnung «Verbrannte Bücher – von den Nazis verfemte Schriftsteller»

Datum: 
10 Mai, 2013 - 16:00 - 18:00

Ort

Rathaus
Am Marktplatz 1
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Rathaus Stuttgart

In der Ausstellung werden auf sieben großformatigen Stelen anhand ausgewählter Schriftsteller-Lebensläufe die Geschichte der Bücherverbrennung 1933 und die damit verbundenen Schicksale gezeigt.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Teile. In der Einleitung werden Fakten und Hintergründe zur Bücherverbrennung sowie zum Umgang mit unliebsamer Literatur und ihren Schriftstellern im „Dritten Reich“ dargestellt.

Im Hauptteil werden die Lebensläufe folgender Autoren vermittelt und bebildert: Anna Seghers, Max Brod, Jakob Wassermann, Irmgard Keun, Alfred Döblin, Klaus Mann, Heinrich Mann, Oskar Maria Graf, Joachim Ringelnatz, Ernst Toller, Egon Erwin Kisch, B. Traven, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, Joseph Roth, Alexander Moritz Frey, Claire und Ivan Goll, Maria Leitner, Armin T. Wegner.

Zum Abschluss folgt eine Betrachtung, welche Werke trotz Bücherverbrennung und Verbannung oder Ermordung der Schriftsteller bis heute zum kulturellen Kanon gehören und welche Bücher es wieder neu zu entdecken gilt. Die Stelen werden mit Fotos der Schriftsteller bebildert. An integrierten Hörstationen können Tondokumente ausgewählter Schriften gehört werden.

Ökodorf nähe Stuttgart

An die Mitglieder Gruppe ...,

 Lkw7 (Hagen) ich bin der Neue hier und hab gleich eine Frage?

Ist es möglich die Diskussion zum Thema: „Ökodorf

in der Nähe von Stuttgart“. wieder aufzunehmen?

 

Grüßle hagen

Soziale Reproduktion in der Krise – Care Revolution als Perspektive

Datum: 
12 März, 2013 - 20:30 - 22:00

Ort

Club Voltaire
Haaggasse 26b
Tübingen, 72070
Veranstaltungsort:: 
Club Voltaire

Wo bleibt die Zeit fürs gute Leben?! Viele erleben wie neben Lohnarbeit, Erziehung, Haushalt und Bildung wenig Zeit für Muße, Selbstsorge und Fürsorge bleibt. Oftmals individualisiert sich der Stress moralisch und wir geben uns selbst die Schuld für all den Stress. Von falschem Zeitmanagement, fehlender Flexibilität und zu geringer Belastbarkeit ist dann die Rede.

Es lohnt sich ein Blick in die kapitalistische Kulisse, um zu verstehen, dass es sich nicht um Zufälle oder individuelles Versagen handelt, sondern um sich verschärfende wirtschaftliche Bedingungen, schlichtweg um die „Erschöpfung des Sozialen“  ( [1] Gabriele Winker, Luxemburg 4, 2012, Reproduktion in der Krise ) Durch Privatisierungen im Pflege- und Gesundheitsbereich, Ökonomisierung der Bildungslandschaft, Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und restriktive HartzIV-Gesetzgebungen ensteht ein Mehr an Reproduktionsarbeit in den Familien und sozialen Zusammenhängen. 

Rechtsterrorismus in Deutschland: Vom Treiben des NSU und dem Handeln der Sicherheitsbehörden

Datum: 
20 März, 2013 - 20:30 - 22:00

Ort

KOMMA - Jugend und Kultur
Maille 5
Esslingen am Neckar, 73728
Veranstaltungsort:: 
KOMMA - Jugend und Kultur

Schlussfolgerungen aus der Arbeit der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse

Foto: Trevor Schwellnus, flickr / CC BY-NC-SA 2.0

Sex, Gender, Trouble - Judith Butlers Theorie der Geschlechter

Datum: 
23 April, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

ZEP (Studierendencafé)
Zeppelinstr. 1
Heidelberg, 69121
Veranstaltungsort:: 
ZEP (Studierendencafé)

Bei unserem Schwerpunkt zu feministischer Theorie im letzten Halbjahr wurden zwei Themen zur Vertiefung ausgewählt. Eines davon war Judith Butlers Theorie der Geschlechter.

An diesem Abend wollen wir uns mit dem Konzept von Sex and Gender, dem theoretischen Background und den Konsequenzen auseinandersetzen und dabei nicht vergessen, das Ganze einer kritischen Würdigung zu unterziehen

Mit Markus Bitterolf

Tunten, Feministen, Radikale

Datum: 
25 April, 2013 - 19:30 - 22:00

Ort

Kino Arsenal / Szene Paradiso
Am Stadtgraben 33
Tübingen, 72070
Veranstaltungsort:: 
Kino Arsenal / Szene Paradiso

Zur Bedeutung der Schwulenbewegung der 1970er Jahre für queere und andere Bewegungen

Guillaume Paumier, flickr / CC BY 2.0

«Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen... »

Datum: 
2 Mai, 2013 - 17:00 - 21:00

Ort

Café Filsbach
J6 1-2
Mannheim, 68159
Veranstaltungsort:: 
Café Filsbach

Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap

Guillaume Paumier, flickr / CC BY 2.0

Der Input gibt einen Einblick in Entstehung, Potentiale und problematische Aspekte von Rap. Aufbauend auf Theorien zur Konstruktion von Geschlecht und aus der kritischen Männerforschung wird der Zusammenhang von Männlichkeitsentwürfen und (hetero-)sexistischen Images und Performances im deutschsprachigen Rap thematisiert.

Revitalisierung von Gewerkschaften und Wiedergewinnung gewerkschaftlicher Handlungsmacht in Zeiten der Krise

Datum: 
2 Mai, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

Gewerkschaftshaus
Hans-Böckler-Str. 1
Mannheim, 68159
Veranstaltungsort:: 
Gewerkschaftshaus

Von Krise war und ist im Zusammenhang mit Gewerkschaften oft die Rede: sinkende Mitgliederzahlen, schwindende Verhandlungsmacht, politischer Bedeutungsverlust. Zugleich ist seit 2008 «Krise» überall: Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Staatsschuldenkrise, Eurokrise...

Mit Klaus Dörre, einem der führenden Gewerkschafts- und Arbeitsforscher und kritischen Theoretiker des Kapitalismus wollen wir diese doppelte Krisenproblematik diskutieren. Es soll gefragt werden, ob es den Gewerkschaften gelingen kann, sich als Akteur in der Krise neu und stärker zu positionieren. Mit Hilfe welcher innovativer Praktiken können die Gewerkschaften sich erneuern und ihre Handlungs- und Verhandlungsmacht stärken? Beispiele aus der internationalen Gewerkschaftspraxis und -forschung werden zur Diskussion gestellt.

Wirtschaft zwischen Demokratie und Verbrechen

Datum: 
9 April, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

RLS Regionalbüro Stuttgart
Ludwigstr. 73a
Stuttgart, 70176
Veranstaltungsort:: 
RLS Regionalbüro Stuttgart

Grundzüge einer Kritik der kriminellen Ökonomie

von Eugene Pivovarov (Original work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Marxisten und andere Kapitalismuskritiker wirken sehr hilflos, wenn sie öffentlich zu den wirtschaftskriminellen Praktiken von Banken, Versicherungen und Konzernen der «Realwirtschaft» Stellung beziehen. Wie der klassische Kleinbürger beschränken sich die meisten auf Kritik am versagenden Staat, an der Pseudodemokratie, an käuflichen Parteien, Abgeordneten und Beamten. Oder aber sie beschimpfen Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsräte als geldgierig und gewissenlos.

Wirtschaft zwischen Demokratie und Verbrechen

Datum: 
8 April, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

Kultur- und Congress-Centrum Graf-Zeppelin-Haus, Kapitän-Lehmann
Olgastraße 20
Friedrichshafen, 88045
Veranstaltungsort:: 
Congress-Centrum Graf-Zeppelin-Haus, Kapitän-Lehmann

Grundzüge einer Kritik der kriminellen Ökonomie

von Eugene Pivovarov (Original work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Marxisten und andere Kapitalismuskritiker wirken sehr hilflos, wenn sie öffentlich zu den wirtschaftskriminellen Praktiken von Banken, Versicherungen und Konzernen der «Realwirtschaft» Stellung beziehen. Wie der klassische Kleinbürger beschränken sich die meisten auf Kritik am versagenden Staat, an der Pseudodemokratie, an käuflichen Parteien, Abgeordneten und Beamten. Oder aber sie beschimpfen Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsräte als geldgierig und gewissenlos.

Der Krimi wird politisch

Datum: 
18 März, 2013 - 17:30 - 20:00

Ort

Theater Rampe
Filderstr. 47
Stuttgart, 70180
Veranstaltungsort:: 
Theater Rampe

Lesung und Podiumsdiskussion mit Christine Lehmann und Merle Kröger, moderiert von Eva Hosemann

17.30 Uhr – Einlass

18.00 Uhr – Beginn

Was macht den Krimi politisch? Sensibilisiert er für gesellschaftliche Ungerechtigkeiten? Zeigt er Verbrechen und Gewalt als Produkt von Interessen Mächtiger? Kann er lang gehegte Vorurteile erschüttern? Den Leser in unbekannte Milieus entführen? Missstände und Schieflagen aufzeigen? Werden heute präzisere politische Krimis geschrieben? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autorinnen Christine Lehmann und Merle Kröger im Gespräch mit Eva Hosemann nach und lesen – als Beweis – aus ihren Werken.

Deutsche Rüstungsexportoffensive: Die ökonomische und strategische «Logik» der Merkel-Doktrin

Datum: 
14 März, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

RLS Regionalbüro Stuttgart
Ludwigstr. 73a
Stuttgart, 70176
Veranstaltungsort:: 
RLS Regionalbüro Stuttgart

Mit Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung Tübingen)

Die EU-Staaten können für sich den zweifelhaften Ruf als Rüstungsexportweltmeister reklamieren, Deutschland allein ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur. Trotz dieser «Erfolge» sollen Rüstungsexporte mittels der sogenannten «Merkel-Doktrin» in den nächsten Jahren massiv ausgeweitet werden. Die Nachrichten über neue Panzerdeals mit Ländern wie Saudi Arabien, Katar oder Indonesien sind deshalb lediglich die ersten Vorboten dieser bevorstehenden Rüstungsexportoffensive. Vor diesem Hintergrund beschreibt der Vortrag die wesentlichen ökonomischen und strategischen Triebfedern hinter der «Merkel-Doktrin» sowie die wesentlichen Mittel, mit denen die Ausweitung der Rüstungsexporte gewährleistet werden soll.

Jürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) und Redaktionsmitglied der Zeitschrift Wissenschaft & Frieden.

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

 

Veranstaltung in Kooperation mit attac Stuttgart

Erneuerung durch Streik. Erfahrungen mit einer aktivierenden und demokratischen Streikkultur

Datum: 
1 Dezember, 2012 - 19:00 - 3 Dezember, 2012 - 21:00

Ort

DGB-Haus
Willi-Bleicher-Str. 20
Stuttgart, 70174
Veranstaltungsort:: 
DGB-Haus

Sinkende Mitgliedszahlen der Gewerkschaften verdecken, dass sich in den letzten 10 Jahren an der Streikfront einiges getan hat. 

Neue Streikbewegungen mit selbstbewussten Streikaktiven sind entstanden. Beim Streik in der Gebäudereinigung wurden die Reinigungskräfte erstmals sichtbar. Es gab beeindruckende Streiks im Einzelhandel und bei den Erzieherinnen und Erzieher, länger anhaltende firmenbezogene Streiks wie bei Gate Gourmet, der Vacuumschmelze Hanau oder der Charité in Berlin. In einigen Bereichen sind die Streiks weiblicher geworden und oft haben Migrantinnen und Migranten darin eine wichtige Rolle.

Häufig stehen neue Themen auf der Tagesordnung. Die Beschäftigten der Metallindustrie haben für die Regulierung der Leiharbeit und die Übernahme der Auszubildenden gekämpft. Immer wieder streiken Kolleginnen und Kollegen gegen Betriebsschließungen und für Sozialtarifverträge.

Gleichzeitig haben sich auch Formen und Methoden geändert. In vielen Bereichen ist eine neue, demokratischere Streikkultur entstanden.

2. Plenum der Stuttgarter Plattform

Datum: 
29 Januar, 2013 - 19:00 - 21:00

Ort

forum3
Gymnasiumsstraße 21
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
forum3

Die Agenda 2. Treffen der Stuttgarter Plattform zivilgesellschaftlicher Gruppen ist wie folgt geplant:

  1. Begrüßung
  2. Informations- und Vernetzungsstand austauschen 
  3. Basisdokument.  Diskussion mit dem Ziel möglichst große Teile des Dokuments zu beschließen.
  4. Handlungsfähigkeit. Was bedeutet Handlungsfähigkeit für uns, was meinen wir damit. Brainstorming und Gruppenarbeit
  5. Aktuelle Berichte (Bürgerparlament, Stadtgespräch)

 

 

 

 

 

 

 

 

SOFa 2013 WeltSTATTMarkt

Datum: 
23 März, 2013 (All day)

Ort

Schlossplatz Stuttgart
Veranstaltungsort:: 
Schlossplatz Stuttgart

Aktionen – Infostände – Bühne – Live-Schaltung zur Eröffnung des Weltsozialforums in Tunis – Künstlerparade – Podien – Musik – Köstliches: rund um das Gute Leben für Alle! Mehr unter www.sofa2013.de

SOFa 2013 KONGRESS

Datum: 
1 Februar, 2013 (All day) - 2 Februar, 2013 (All day)

Ort

Forum 3
Gymnasiumstraße 21
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Forum 3

Workshops – Podien – Diskussionen – Theater – Vernetzung – Projekte. Mehr unter www.sofa2013.de

Stadtgespräch: Stadtmitte – mitten im Stadt-Leben?

Datum: 
17 Januar, 2013 - 19:00 - 21:30

Ort

Forum 3
Gymnasiumstraße 21
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Forum 3

Situation und Zukunft des Stuttgarter Innenstadtviertels

Podium und Tischgespräche mit Judith Giesel, Beratungsstelle Kompass; Peter Grohmann, Die AnStifter; Veronika Kienzle, Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte; Hamid Sahihi, ArchitektInnen für K21; Johannes Lauterbach, SOFa; Luzia Schuhmacher, Stuttgarter Weltläden; Achim Weiler, Hospitalgemeinde; Elke Banabak, Initiave Hotel Silber; und BewohnerInnen des Stadtteils

Die Stadtmitte Stuttgarts ist in Bewegung – aber findet hier die Stadtgesellschaft ihr Zentrum, zwischen Partymeile und Kommerz? Welche Interessen spiegelt die bisherige Entwicklung der Innenstadt wieder und welche bleiben außen vor? Was für eine Mitte braucht Stuttgart? Das 6. StadtGespräch lädt BewohnerInnen des Stadtteils und zivilgesellschaftliche Akteure ein, um unter- und miteinander über erlebte Situationen, Probleme und Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen. Geplant sind ein Podium mit verschiedenen VertreterInnen aktiver Gruppen in der Innenstadt, ein offener Publikumsteil und vertiefende Arbeit an Themen-Tischen. Die Ergebnisse fließen in den laufenden Prozess der StadtGespräche und der Stuttgarter Bewegungs-Plattform ein.
Eintritt frei.

SOFa-Filmreihe: "KAIRO 678"

Datum: 
9 Januar, 2013 - 20:00 - 22:00

Ort

Treffpunkt Rotebühlplatz, Robert- Bosch- Saal
Rotebühlplatz 28
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Treffpunkt Rotebühlplatz, Robert- Bosch- Saal

Ägypten 2010; Regie: Mohamed Diab; 100 Minuten
Drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten in Kairo teilen eine Erfahrung: Sie alle wurden Opfer sexueller Gewalt. Fayza aus der Arbeiterklasse muss tagtäglich im überfüllten Bus zur Arbeit die sexuellen Übergriffe der Männer erdulden. Sie sucht Hilfe bei der wohlhabenden Seba, die selbst Opfer einer Massenvergewaltigung wurde und sich nun für die weibliche Emanzipation einsetzt. Zu den beiden Frauen gesellt sich auch die Komödiantin Nelly, die ihren Peinigern bei einem Überfall gerade noch entkommen konnte.
"Kairo 678" - die Zahl bezieht sich auf die Buslinie, die Fayza benutzt - ist ein ermutigendes Dokument des Arabischen Frühlings, dessen Entschlossenheit zum gesellschaftlichen Wandel der 2010 gedrehte Film vorwegnahm.
EUR 4.50/ EUR 4.00 ermäßigt
Karten an der Abendkasse.

Dieser Film läuft im Rahmen der VHS-Reihe „Mit den Augen der Anderen – Filme aus Ägypten“ in Zusammenarbeit mit Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF, Landesmedienzentrum LMZ, Volkshochschule Stuttgart.

Lesung: P.M.: "Kartoffeln und Computer - Märkte durch Gemeinschaften ersetzen"

Datum: 
18 Dezember, 2012 - 19:30 - 22:00

Ort

Hegelhaus
Eberhardtstr. 53
Stuttgart, 70173
Veranstaltungsort:: 
Hegelhaus

Lesung und Gespräch mit dem Schriftsteller P.M. (Schweiz). Autor von bolo\'bolo (1983), Subcoma (2000) und Mitbegründer von alternativen Wohngenossenschaften
Eintritt 8 Euro inkl. 1 Glas Hegelwein
in Zusammenarbeit mit der AG Solidarische Ökonomie (Attac) und den Anstiftern

Während schon fast Konsens darüber besteht, dass wir aus dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem heraus müssen, ist noch nicht klar, wie das geschehen soll. Der Kapitalismus kann nicht einfach durch ein anderes System, eine Alternativökonomie, ersetzt werden, denn einer seiner Fehler ist ja gerade, dass er ein einheitliches System ist, das sich über alle natürlichen und menschlichen Besonderheiten hinwegsetzt und alles über denselben Kamm schert.

Der Schweizer Schriftsteller P.M. plädiert stattdessen für ein Besinnen auf die Gemeinschaften: Leben kann nur gemeinsam gestaltet werden. Die Zukunft liegt in den "Commons", also in Arrangements zur Herstellung und Erhaltung von gemeinsam genutzten Ressourcen. P.M. zeigt sehr konkret und detailliert, wie der Kapitalismus abgelöst werden kann, wie Gemeinschaften Märkte ersetzen können: eine Gebrauchsanweisung für das Gemeinglück.

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