Wozu brauchen wir ein eigenes social networking Portal?

... wo es doch myspace, facebook, Xing, studiVZ, youtube, flickr, twitter und tausende andere Portale gibt, die mit zum Teil milliardenschweren Firmen im Hintergrund technisch & editoriell ganz anders aufwarten können als wir. Es gibt eigentlich alles was man braucht und auch schon fast alles was niemals irgend jemand brauchen wird -> Kennt Ihr übrigens schon diese nette Idee: social networking für den Hund wo man sich zum gemeinsamen Dogwalk verabreden kann?

Ein Grund für uns waren die Datenhoheit und die Datensicherheit. Heute ist ein Bericht in der taz, der mit Bezug auf eine gerade erschienene Studie die Datensammel- und Auswertungswut der großen Anbieter mit Zahlen unterfüttert: Die Sammelwut der Web-Werber.

Abgesehen von den reinen Werbezwecken, die man finden kann wie man will, ermöglichen diese riesigen Datengärten natürlich auch geheimdienstliche und illegale (oder beides) Nutzungsmöglichkeiten.

Deshalb brauchen wir für die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure ein eigenes social networking Portal, wo wir selbst kontrollieren, welche Daten gesammelt werden und was mit ihnen geschieht. Und wo keine Adsense-Werbung drauf vorkommt, die wiederum für Google Daten sammelt.

Und deswegen ist unser Plan für die Zukunft auch, viele dezentral installierte Portale zu haben, die miteinander kommunizieren können, wo aber die Datenhoheit jeweils bei der lokalen/regionalen Gruppe oder Vernetzung liegt, die das jeweilige Portal betreibt.

Und dazu suchen wir noch Leute, die uns helfen können, dies technisch umzusetzen. Wer das kann oder wer jemanden kennt, der das kann - meldet Euch!

Eure Seitenbauer

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